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HANDCHIRURGIE
Handgelenkszysten (andere Bezeichnung: Ganglion, Überbein)

Ein Ganglion oder Überbein ist die mit Flüssigkeit gefüllte Ausbuchtung einer Gelenkkapsel oder einer Sehnenscheide. Sie entstehen oft im Bereich des Handgelenks. Ganglien gibt es auch im Bereich der Beugesehnen der Finger oder über einem Fingergelenk. Zumeist machen sie keine Beschwerden und verschwinden oft von selbst.
Die Ursache eines Ganglions ist eine Schwachstelle im Bereich der Gelenkkapsel oder Sehnenscheide. Bei Anstrengung entsteht vermehrt Gelenkflüssigkeit und dies führt zu einer Ausbuchtung mit Zystenbildung. Oft besteht ein Ventilmechanismus d.h. die Flüssigkeit kann am Stiel zur Gelenkkapsel oder zur Sehnenscheide zwar in das Ganglion, aber nicht mehr heraus. Ganglien treten bei Frauen häufiger auf als bei Männern.

Beschwerden:
Die Schwellung kann stören, sowohl kosmetisch als auch bei Gelenkbewegung. Speziell bei kleinen Ganglien kann es durch Reizung von Gelenknerven zu zeitweise starken Schmerzen kommen.

Behandlung:    
Konservativ: Bei Beschwerdefreiheit ist keine Behandlung notwendig. Bei Beschwerden sollte zunächst  eine Vermeidung von Überlastungen bzw. von belastenden Tätigkeiten sowie  das Tragen einer Handgelenkbandage oft in Kombination mit einer entzündungshemmender Medikation durchgeführt werden.  Eine Entlastung des Ganglions durch Punktion kann bei grossen Schwellungen zur kurzzeitigen Beschwerdelinderung führen; das Ganglion kommt jedoch wieder.
Operativ: Bei Beschwerden und bei Versagen der konservativen Therapie sollte die operative Entfernung des Ganglions erfolgen. Durch einen kleinen Schnitt erfolgt die vollständige Entfernung der Zyste bis zum Stiel an der Gelenkkapsel oder Sehnenscheide. Zur Verhinderung des o.g. Ventilmechanismus wird die Öffnung in der Gelenkkapsel entweder erweitert oder mit Naht verschlossen.
Der Eingriff erfolgt in der Regel ambulant, in örtlicher Betäubung oder in Vollnarkose, individuell den Bedürfnissen des Patienten angepasst. Es erfolgt in der Regel keine Ruhigstellung, es genügt ein Kompressionsverband. Die Finger können nach der Operation sofort wieder bewegt werden.

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