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PROKTOLOGIE
Marisken / Feigwarzen / Analabszess

Was sind Marisken ?

Marisken sind nach außen getretene, schlaffe Teile der Analkanalhaut. Sie sind völlig harmlos und verursachen in der Regel keine Schmerzen.

Marisken entstehen auffallend oft während und nach einer Schwangerschaft bzw. einer Geburt, aber auch nach Analthrombosen, wenn es zu einer Veränderungen der Haut um den Anus kommt. Sie können allerdings auch ein Hinweis auf das Vorkommen von krankhaft veränderten Hämorrhoiden sein oder zusammen mit einer Analfissur auftreten.

Operative Entfernung:

Aus medizinischer Sicht ist es nicht unbedingt notwendig, Marisken zu entfernen. Dennoch werden sie häufig als sehr störend empfunden. Neben ästhetischen Gründen können stark ausgeprägte Hautfalten eine Analhygiene erschweren. Es ist schwierig, den Stuhl gründlich zu entfernen. Dies kann zu Juckreiz führen. Abhängig von der Grösse der Mariske kann es auch zu Entzündungen kommen.
Wenn Sie sich deshalb in Ihrer Lebensqualität beeinträchtigt fühlen, kann eine Operation sinnvoll sein. Die Operation als solche ist nicht kompliziert: Die Hautfalten werden in lokaler Betäubung (Lokalanästhesie) oder Allgemeinanästhesie mit einer speziellen Technik entfernt. Der Patient kann nach dem Eingriff meistens sofort nach Hause. Nach vierzehn Tagen kann die Heilung bereits abgeschlossen sein, und Sie können wieder Ihren üblichen Alltag leben.

Was sind Feigwarzen ? ( Synonym: Kondylome )

Feigwarzen sind eine Viruserkrankung im Genital- und Analbereich. Sie werden durch eine Infektion mit sogenannten humanen Papillomaviren (HPV) hervorgerufen und vorwiegend durch Geschlechtsverkehr übertragen. Dabei handelt es sich um gutartige Hautwucherungen stecknadelkopfgroßer, rötlich oder bräunlich gefärbter Knötchen. Sie können sowohl beim Mann als auch bei der Frau im Intimbereich auftreten.

Die Behandlungsmethode hängt in der Regel von der Größe und Lokalisation der Feigwarzen sowie der Abwehrstärke des Patienten ab. Unter den Behandlungsmethoden zählen die lokale Medikamentenauftragung (spezielle Lösungen) sowie operative Entfernungen mit Elektrokoagulation und Lasertherapie.

Was ist ein Analabszess? ( Perinanalabszess )

Ein Analabszess ist eine eitrige Infektion in unmittelbarer Nähe zum Anus. Verantwortlich für die Entzündung sind normalerweise Bakterien-Infektionen in den Schleimhautdrüsen des Enddarms. Die Behandlung Analabszesses muss möglichst bald erfolgen.

Während der Perianalabszess die akute Entzündung darstellt, handelt es sich bei einer Analfistel um die chronische Form der Entzündung in Form von entzündlichen Kanälen im Gewebe. Weitere Informationen zur Analfistel finden Sie hier.

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